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Angebot für Schulen

Das Theater*in kommt auch in die Schule!

Wie spielen Geschlossene Gesellschaft auch gerne an ihrer Schule (Aula, Festsaal, Turnhalle, ggf. auch im Schulhof). Das Stück ist so konzipiert, dass ein flexibler und schneller Aufbau möglich ist! Bei Interesse verwenden Sie bitte untenstehendes Kontaktformular.


Die ANDEREN sind zentrales Thema in Sartes Werk: erst durch die Auseinandersetzung mit der Außenwelt erschaffen wir ein Selbstbild, und über Vergleiche bewerten wir etwas (aber auch uns selbst) als normal oder abnormal, schön oder hässlich, geistreich oder dumm, gut oder böse etc. Wenn nun Sartre den Protagonisten in Geschlossene Gesellschaft postulieren lässt „Die Hölle, das sind die anderen.“, könnte man sich damit zufrieden geben, Schuldige an der eigenen Misere gefunden zu haben. Bei genauerem Hinsehen sind es jedoch nicht die Anderen an sich, die gemeint sind, sondern die eigene Beziehung zu den Anderen und in weiterer Folge die Abhängigkeit, in die wir uns diesbezüglich begeben. Und der existierende Mensch kann die Entscheidung treffen, ob er in diesen Abhängigkeiten verharren oder sie brechen will (indem er sich beispielsweise zu anderen, die ihm nicht gut tun, distanziert).

Geschlossene Gesellschaft ist somit nicht nur ein Paradestück der existenzialistischen Literatur, sondern auch im Hinblick auf Facebook, Instragram & Co eine aktuelle und brisante Parabel, die besonders Jugendliche zu einer kreativen Auseinandersetzung mit Themen rund um Social Media (wie dem Haschen nach „Likes“, Selbstdarstellung und -inszenierung durch Selfies oder Bashing) aniemieren kann.


Für Anfragen stehen wir gerne zur Verfügung: