Skip to content Skip to footer

das theater*in

das theater*in … eine Genderisierung, ein Fabelwesen oder eine aufwendige technische Gerätschaft zum Betrachten von Theaterstücken … Oder gar ein Happening als Renaissance des „Bed In“, oder
einfach nur Theater in … Jedenfalls
lebendige ephemere Künste!

2020 von Peter Uhl gegründet. Zusammen mit Jasmina Eder werden vorzugsweise Kammerspiele (oder „Wohnzimmertheater“, wie es Uhl nennt) inszeniert. Durch die Reduktion von Bühnenbild, Ausstattung und Effekten liegt der Fokus auf dem Schauspiel und der Interaktion zwischen den Figuren. Darüber hinaus sind die Produktionen dadurch nicht zwingend an einen Theaterraum gebunden und können bei Bedarf flexibel aufgeführt werden (z. B. in kleineren Veranstaltungsräumen oder in Schulen). Somit kann das Publikum nicht nur ins Theater kommen, sondern das Theater auch zum Publikum. Denn Kunst und Kultur soll kein exklusives Luxuserlebnis sein, sondern ein leistbares und selbstverständliches Allgemeingut für jedermann*frau.


Das Jahr 2020  war im Schatten der Pandemie in vielerlei Hinsicht eine Herausforderung und eine sehr schwierige Zeit  (… die sich nun auch 2021 fortsetzt). Besonders auffällig dabei ist der offensichtliche Verlust an Diskussionsfähigkeit. Ungeschaut und ungehört wird das Schwarz-Weiß-Denken zelebriert, und Menschen ohne einer ernsthaften Auseinandersetzung mit Meinigen und Argumenten in eine Ecke manövriert: Entweder man ist ein virologischer Beschützer der Gesellschaft oder ein Verschwörungstheoretiker aus dem rechten Lager. Selbstverständlich gibt es auf beiden Seiten unbelehrbare Fanatiker*innen, die in einer Parallelwelt leben, aber der Großteil verfolgt durchaus nachvollziehbare Ansätze, die durch einen ernsthaften Austausch untereinander zu weit besseren Lösungen im Umgang mit Covid-19 geführt hätten. Und gerade deswegen ist Kunst und Kultur in unserer Gesellschaft so wichtig und unverzichtbar, da es genau diese Diskursfähigkeit fördern und unterstützen kann! 

Auch deshalb das theater*in! Theater darf nicht fehlen!


Peter Uhl
Schauspieler, Schauspieltrainer, Regisseur und Werbegrafiker.
1991 gründete er mit seinem Bruder Alexander Uhl die Kulturinitative „Die Amsel – Theater im Flug“, mit der er in den darauffolgenden Jahren rund 100 (großteils Eigen-)Produktionen für Bühne, Straße und Firmen verwirklichte.
Seit 2002 konzentrierte er sich auf die Entwicklung und Ausbau der Emotionstechnik Essenz – Merthodik für emotionale Richtung und Ausdruckskraft und arbeitet seit dem ausschließlich als Schauspieltrainer und Regisseur.
Seit 2016 Abteilungsleiter für das Fachgebiet „Emotionale Kommunikation“ an der „Open Acting Academy – Konservatorium für Schauspiel“. 2017 wurde sein Buch zur Emotionstechnik „Die emotionale Brille“ veröffentlicht.
www.essenz-methodik.at


JASMINA EDER
Regie- & Produktionsassistenz; Sprecherin & Schauspielerin
Nach der Ausbildung zur Synchronsprecherin an der Deutschen Pop studiert sie seit 2019 an der Open Acting Academy – Konservatorium für Schauspiel. Am Volkstheater Wien absolvierte sie eine Hospitanz als Kostümbildassistentin. Neben kleineren Rollen in Film und Musikvideos realisierte mehrere Foto- und Filmprojekte. Ihr Bühnendebut gab sie 2021 in „Inkarnation XXI” von Marcus Josef Weiss.